Historie

Seit 80 Jahren steht der Name Märzhäuser für Präzision und Qualität

Im Jahre 1946 gründeten die Brüder Heinz und Walter Märzhäuser in Wetzlar ihr Unternehmen zur Entwicklung und Fertigung von Mikroskopie-Zubehör. Begonnen hat der rasante Aufstieg jedoch ganz bescheiden, in einem kleinen Bahnschuppen, vermittelt vom Vater der beiden Brüder. Bis der große Durchbruch kam, erarbeiteten die beiden sich neben dem Beruf ein Startkapital durch das Einschmelzen von Edelmetallen, aus dem sie Schmuck fertigten. Dort bauen sie auch die erste Verstelleinrichtung für die Mikroskopie, einen kleinen Objektführer. Eine US-amerikanische Firma wird aufmerksam auf die Jungunternhemner und wird zum Großabnehmer. Die Märzhäuser OHG war somit gegründet und wurde zum Zubehör-Lieferanten für die Mikroskopie. Durch eine konsequent innovations- und qualitätsorientierte Firmenpolitik gelang es Märzhäuser, sich vom zunächst kleinen Zulieferbetrieb zum weltweit führenden Erstausrüster für Mikroskoptische zu entwickeln. 

Rückwirkend war der Standort in kluger Überlegung gewählt, da das unweit von Frankfurt am Main gelegene Wetzlar ein Technologiezentrum ersten Ranges für die feinmechanische und optische Industrie war und ist. 

Die folgenden Jahre, waren Jahre des Wachstums. Märzhäuser OHG arbeitete stets an weiteren Mikropositioniersystemen und entwickeln einen eigenen koaxialen Trieb sowie eine eigene Kreuzrollenführung. 

Die Zahl der Mitarbeiter wuchs stetig an, so dass im Jahre 1952 bereits 20 Mitarbeitende zur Märzhäuser OHG zählten. 1960 startet das erste von vielen weiteren Bauprojekten in Steindorf. Mit weiteren Innovationen, wie dem motorischen Scanningtisch, folgt eine weitere Vergrößerung. Um den Bedürfnissen des ständig wachsenden Unternehmens gerecht zu werden, musste man zunächst durch einen Anbau und dann im Jahre 1997 durch einen großzügigen Neubau die Produktionsfläche auf 3.600 m2 ausdehnen. Heute liegt hier die aktuelle Firmenzentrale des Unternehmens. 

Seit 2022 zählt das Unternehmen auch das Nachbargelände zu seinem Eigentum. Weitere Ausbaupläne sind in Planung.

Anfang der 1980er Jahre übernimmt die zweite Generation. Stephan und Günter Märzhäuser, die Söhne der beiden Gründer. Aus dem kleinen Zulieferbetrieb ist längst ein Hightech-Unternehmen geworden. Das in der 2. Generation geführte Familienunternehmen ist nun auf Erfolgskurs und für seine Zukunft bestens gerüstet. Hochqualifizierte Mitarbeiter entwickeln und fertigen die Produkte in einem modernen Maschinenpark. Mehrere eigenständige Abteilungen stehen für eine außerordentliche Fertigungstiefe. Die Ergebnisse der vielseitigen Orientierung münden nicht selten in völlig neue Technologien. Mittlerweile fertigt man hochpräzise Systeme zur Mikro- und Nanopositionierung, Mehrachssysteme, elektronische Steuerungselemente sowie automatisierte Handlingsysteme. 

 

Herr Günter Märzhäuser führt das Unternehmen seit 2022 als alleiniger Inhaber. Und so erfreulich der technologische Aufstieg von Märzhäuser Wetzlar auch ist, so gilt es doch die Tradition forzusetzen und das Unternehmen auch für die Zukunft zu bewahren. Die Frage um die Nachfolge, beschäftigte das Unternehmen eine ganze Weile. Eine Gute Lösung hierfür fand man 2024.

Produktion bei Märzhäuser vor 76 Jahren